Shavasana - Sterben um zu Leben

Aktualisiert: Okt 17



Shavasana - die Totenstellung gehört als Endentspannung zu jeder Yogalektion dazu. Ist die Asana mehr als nur zur Tiefenentspannung gedacht? Natürlich geht es erstmals ums Entspannen, Loslassen, Nachfühlen. Die Energie im Körper und Geist verteilen und Stresshormone abbauen. Regenerieren und neue Erfahrungen integrieren.


Doch ist da noch mehr in dieser Asana? Meine Antwort darauf lautet eindeutig "Ja". Der Körper schläft, der Geist bleibt wach, klar und still. Du erhälst Zugang zum Wesentlichen, Zugang zum Nichts, Zugang zu deinem innersten Kern. Vielleicht fühlst du ein "Kribbeln" im Körper - die universelle Verbindung.

Ein Zustand der Fülle, Liebe und des Friedens. Manche Yogis nennen die Stellung deshalb lieber "Shanti Asana", Friedensstellung.

Denn was kann ein höheres Ziel sein im Leben als in Frieden zu sterben? In Frieden mit sich selbst, mit seinem Leben und der Welt. Ohne Angst, ohne Wiederstand.


Das Bewusstsein während des Todes hat einen Einfluss auf deine Wiedergeburt. Je mehr Liebe, Fülle und Frieden, desdo angenehmere Bedingungen für das nächste Leben. Du hast nur den gegenwärtigen Moment und dein Leben kann morgen vorbei sein. Du kannst jederzeit sterben, sei dir das bewussst. Vergeude nicht deine Zeit mit Unwesentlichem und Dingen die dir nicht wichtig sind.

Shavasana lernt dich und dein Bewusstsein Wesentliches vom Unwesentlichem zu unterscheiden.

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Michelle Sylvie Lanz

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